Get Adobe Flash player

Besucher Online:

  • 28208Besucher seit dem 10.6.12:
  • 0Besucher momentan online:

Festumzug

Am Sonntag, den 23. September 2012 luden wir erneut zum 100. Geburtstagsevent des Instrumentalvereins ein. Diesmal haben wir unsere befreundeten Vereine eingeladen unseren Festumzug durch den Ort mitzugestalten.


Die Ansage unserer 2. Vorsitzenden Simone Oidtmann an uns Musiker hieß vor ein paar Tagen:
„Wir treffen uns am Sonntag um 14 Uhr an der Aula Fichtenstraße. Stellt euch bitte direkt neben die Bühne, zieht eure Uniform mit Kopfbedeckung an und denkt an den Jubiläumsanstecker (OHNE Instrumente)! Der Festumzug beginnt um 15 Uhr. Die Parade ist an der kath. Kirche. Von dort ziehen wir zu Sodekamp. Dort wird es noch die Möglichkeit für ein Bühnenspiel geben und die Veranstaltung kann dann bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen. Seid bitte pünktlich und packt die Sonne ein, dann wird auch dies eine gelungene Jubiläumsveranstaltung.“

Der wichtigste Hinweis in dieser Ansage war „Jubiläumsanstecker“, denn einige von uns Musikerinnen und Musiker haben schon eine ganze Batterie von diesen kleinen, hübschen, blauen Ansteckern, da sie immer mal wieder am falschen Hemd hängen bzw. vor der Reinigung abgemacht und anschließend verlegt wurden. Aber spätestens bei der Kontrolle auf dem Festgelände durch die fleißigen Jubiläumsansteckerverkäuferinnen darf man sich dann einen weiteren Jubiläumsanstecker für seine Sammlung zulegen. Dies hat diesmal mindestens einer unserer Musiker geschafft.

Ein weiteres Problem für die Musiker war der Hinweis „Ohne Instrument“, denn ohne Instrument ist ein Musiker eigentlich kein Musiker und irgendwie fühlte man sich leicht fehl am Platz. Nun gut, wir munterten uns gegenseitig auf und das ein oder andere Kaltgetränk half auch bei der Verdrängung.

Nun zurück zum Treffen an der Aula Fichtenstraße, hier konnten wir unsere lieben Gäste wie angekündigt in Empfang nehmen. Nachdem unser Präsident alle Vereine begrüßt hatte, startete der Festumzug pünktlich um 15 Uhr.

Der Kommandant der St. Marien Schützenbruderschaft Hilfarth, Heiner Schulwitz, gab das Kommando zum Start und der Zug begann mit dem Trommler- und Pfeiferkorps Houverath 1960 e.V., der uns schon beim Zapfenstreich vor dem Festbankett im März dieses Jahres begleitet hat. Es folgte die Blaskapelle Brachelen e.V. mit der wir schon seit längerem ein freundschaftliches Verhältnis mit gegenseitigem Aushelfen pflegen. Die Schützenbruderschaft vom heiligsten Sakrament des Altares e.V. Hückelhoven, die wir schon seit über 50 Jahren bei ihrer Pfingstkirmes begleiten, reiten sich mit der St. Stephanus Schützenbruderschaft Kleingladbach an.

Das Trommler- und Pfeifercorps 1921 Körrenzig, mit denen wir im vergangenen Jahr das Jubiläum zum 90. Geburtstag feiern konnten, bildeten gemeinsam mit dem Musikverein St. Josef Ratheim e.V., die wir jährlich auf den Proben und Konzerten zum Stadtmusikfest treffen, gefolgt vom Trommlercorps Doveren den Beginn des 2. Zuges. Der Bürgerschützen und Heimatverein Jüchen 1880 e.V. ließ es sich ebenso wie der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Immerath e.V. von 1555 nicht nehmen in unser schönes Dorf Hilfarth zu reisen und unseren Umzug mitzugestalten. Die Freiwillige Feuerwehr Hilfarth, die auch vor dem Umzug die Einweisung auf den Parkflächen übernahm, bildete den Abschluss des 2. Zuges.

Das Trommler- und Fanfarenkorps „Freisinn“ Baal e.V. bildeten gemeinsam mit dem Musikverein St. Martinus Schalbruch 1952 e.V. die begleitende Musik für die Hilfarther Ortsvereine wie z.B. die Rurtalkorbmacher, das Mandolinenorchester „Rurperle“, den Männergesangsverein, der Knappenverein St. Barbara Hilfarth – Hückelhoven, der TUS – Jahn Hilfarth und die Ehrengäste mit dem Schirmherren Bernd Jansen.

Den letzten Zug führten der gleichalte Trommler- und Pfeifercorps 1912 Brachelen e.V. und der Musikverein Granterath e.V. 1948 an. Ihnen folgten die Jubilare beginnend mit den Tanzgruppen der Trötemänn, gefolgt vom Elferrat und den Ehrenmitglieder sowie uns Musikern.

Der Zugweg führte uns vom Aulagelände auf die Fichtenstraße und den Lärchenweg. Es folgten Call-, Tannen-, Uhland-, Schiller-, Kaphof- und Breite Straße. Auf der Braunstraße wurden wir plötzlich vom Zugbeginn verfolgt. Dieser stellte sich für die Parade an der kath. Kirche auf. Die Ehrenmitglieder durften ihre Fahrzeuge verlassen um gemeinsam mit uns die Parade mal „von der anderen Seite aus“ zu erleben. Nach der Parade in zwei Zügen ging es weiter über die Nohlmannstraße auf die Breite Straße, worüber wir nun zur Auflösung auf den Festplatz Sodekamp-Dohmen zogen. Hier konnten wir nun alle Vereine herzlich nach dem Umzug begrüßen und ihnen für den tollen Umzug danken.

Wir haben uns sehr gefreut, dass einige Anwohner den Aufruf zum Schmücken des Zugweges mit Fahnen gefolgt sind und zahlreiche Zuschauer dem Festumzug beigewohnt haben. Den Nachmittag haben wir dann, wie bereits angekündigt, in geselliger Runde mit Bühnenspielen vom Trommler- und Pfeiferkorps Houverath 1960 e.V. und des Musikvereins St. Josef Ratheim e.V. Ausklingen lassen.

Nun bleibt uns noch zu sagen: „Vielen Dank für den schönen Festumzug. Wir waren überwältigt von den vielen Gästen und Zuschauern!“